Partnersuche und Homosexualität
Über 2.500 Partnervermittlungen und Singlebörsen buhlen im Internet um Kundschaft. Leider sind nicht alle davon für Homosexuelle geeignet. Eine gewisse Vorsicht ist geboten.
Die postmoderne neostrukturalistische Philosophie hat Ausgrenzungsmechanismen erschöpfend beleuchtet, Gender und Queer Studies haben die Homosexualität in allen nur denkbaren Formen theoretisch ausgelotet, und in der gesellschaftlichen Realität ist der Wandel der öffentlichen Sichtweise der Homosexualität längst vollzogen. Die heutige Gesellschaft ist großenteils von Toleranz geprägt, und der Weg dorthin war weit. Der diffamierende „Schwulenparagraph“ 175 wurde schließlich erst 1994 aufgehoben. Immer wieder gab es in der Bundesrepublik inoffizielle „Rosa Listen“ auf den Homosexuelle namhaft gemacht wurden, während es in der DDR Homosexualität offiziell so gut wie gar nicht gab.
Der Grad der gesellschaftlichen Toleranz ist enorm gestiegen. Jedoch – unglaublich, aber wahr: Drei Jahrzehnte nach dem Stonewall-Aufstand in der New Yorker Christopher Street sind Homosexuelle in bestimmten Bereichen noch immer Diskriminierungen ausgesetzt. So etwa im Bereich der Partnersuche im Internet. Neben zahlreichen Partnervermittlungen speziell für Homosexuelle wird diese Gruppe bei vielen anderen Partnerbörsen noch immer ausgegrenzt. Man achte bei der Wahl einer Partneragentur am besten auf das TÜV-Siegel für Sicherheit, Qualität und Transparenz im Netz, damit man als Homosexueller keine bösen Überraschungen nach der Anmeldung erlebt.
Als erste Online-Partnervermittlung hat ElitePartner das TÜV-Zertifikat erhalten. Bei der Vermittlung von Singles macht ElitePartner keinen Unterschied hinsichtlich der sexuellen Orientierung. Und obwohl ElitePartner mit einem sehr hohen Akademikeranteil von derzeit 67 Prozent eine andere Zielgruppe hat, werden auch weniger gebildete Berufsgruppen wie Tischler oder Art Directors beim Film nicht diskriminiert, sondern herzlich aufgenommen.